Christliche Feste feiern?

10 Gedanken zu “Christliche Feste feiern?”

  1. Wenn ich mich nicht täusche existiert in den skandinavischen Ländern tatsächlich ein Yul-Baum. Falls nicht, ja dann „Why Not?“.

    In Deutschland (ich komm aus Bayern, da is es nochmal besonders) ist vieles durchs Christentum geprägt. Allein die offiziellen Feiertage, wo Schulen, Kindergärten und Geschäfte geschlossen haben, zeigen dies sehr deutlich. Der christliche Jahreskreis im Kindergarten ist fester Bestandteil (und das müssen nicht mal kirchliche Kitas sein), an dem man sich eben orientiert.

    Ich denke, wenn man eingeladen wird ein Fest mitzufeiern, dann sollte man doch einfach dieser netten Einladung folgen. Man unterschreibt ja anschließend nichts……

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    1. Stimmt ja, in Skandinavien heißt das ja naturgemäß alles Yul! Daran hab ich gar nicht gedacht!

      Sag ich ja, wenn man eingeladen wird, einfach mitmachen. Ich stell mir die starke christlich Prägung in Deutschland aber etwas erdrückend vor. Hier in Berlin ist das, wie gesagt, alles weniger religiös, was ich dann doch entspannter finde.

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      1. Ich lebe in Bayern. Hier kommt man irgendwie nicht aus, vor allem wenn man sehr ländlich lebt wie ich. Da fällt es auf, wenn man eben nicht in die Kirche geht.

        Ich denke Toleranz ist wichtig, und solange man nicht missioniert und die Religion der anderen schlecht macht ist alles gut.

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  2. Neulich habe ich das Weltbild meiner 13jährigen Tochter etwas in wanken gebracht, als ich ihr erklärte, dass der 24 Dezember nicht unbedingt das wirkliche Geburtsdatum von Christus ist. „Warum feiern wir dann da Weihnachten?“
    Ich habe ihr erklärt, dass das auf eine Art der christliche Kreuzzug gegen die Heiden war, das dadurch, dass sie die kirchlichen Feste in die Nähe der heidnischen legten (Wintersonnenwende – Weihnachten, Sommersonnenwende – Johanni, Ostern – Tag und Nacht Gleiche und im Herbst diese dann als Michaeli), es für diese schwerer (sagt an das eigentlich so korrekter Weise?) wurde, sich klar abzugrenzen und dass wir eigentlich genauso diese Feste feiern könnten. Dass es aber bei beiden Festen (Weihnachten und Wintersonnenwende) darum geht, das Dunkle zu überstehen, im Dunkeln ein Licht zu entzünden etc.
    Damit war das Weltbild erweitert und wieder gerade gerückt (Das ist ansonsten eh weingefächert durch den Unterricht in einer Waldorfschule und ihrer Liebe zu den germanischen und nordischen Göttern).
    Mit kleinen Kindern habe ich alle Feste größtmöglich zelebriert: Feste feiern tut gut, finde ich! Jetzt, wo sie älter sind, versuche ich den Gehalt eher auf das Innerliche zu legen und das Gewicht eher auf die Empfindungen für den Verlauf de Natur (des Lichts, der Bäume, Pflanzen etc.) und des inneren Wege, den man dabei mitgehen kann, zu legen. In den Äußerlichkeiten liegt meines Erachtens viel Grund für Trennung und Spaltung.
    Nun ja… so viel dazu 😉
    Lieben Gruß

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